Ideenforum
Hier platziere ich von Zeit zu Zeit gute Ideen, die mir durch das Leben zugetragen wurden. Das können zum Beispiel Literatur-Tipps sein oder Zitate oder Links zu anderen Webseiten, die mir gefallen. Thematisch orientiere ich mich daran, was mich selbst aktuell beschäftigt oder was mich in den letzten Jahren inspiriert hat. Damit möchte ich ein wenig über den Rahmen der Lehren von Tai Chi und Qi Gong hinausgehen. Diese Seite soll ein kreativer Raum sein, Anregungen geben und auch empfangen. Über Rückmeldungen, Diskussionsbeiträge und Vorschläge würde ich mich freuen. Ideen können uns verbinden und neue Erfahrungen erschaffen. Sie können alle bereichern, die sich an diesem Forum beteiligen. Schickt einfach eine E-Mail an: tmethfessel@web.de
Bis demnächst --- Euer Thomas
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Spiritualität und Wissenschaft Ø Selbstverantwortung und
Schöpferkraft |
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Spiritualität
und Wissenschaft (2007)
Vor einigen Jahren gab es im Kino einen Film, der sich extrem von den Mainstream-Produkten der Filmindustrie abhob. Nichtsdestotrotz wurde er zu einem preisgekrönten Kinoerfolg. Sein Titel war: „What the Bleep Do We (K)Now?” – oder kurz: BLEEP. Darin wurden führende Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen zu den Grundfragen unserer Welt und unseres Lebens interviewt. Eigentlich ein Dokumentarfilm, sollte man denken, doch er wurde durch geschickte Animationen, Bildschnitte usw. zu einer spannenden Reise hin zu unbekannten Ufern. Seit gut einem Jahr gibt es eine Buchversion, die erheblich umfangreicher ist als der Inhalt des Films und mit deren Hilfe man sich die nötige Zeit lassen kann, um die vielen zukunftsweisenden Gedanken in aller Ruhe zu studieren. Der englische Untertitel lautet: „Discovering the Endless Possibilities for Altering Your Everyday Reality“ und zeigt, dass wir es hier mit Dingen zu tun haben, die unser ganzes Leben, unsere Wahrnehmungen, unsere Gefühle und unsere Handlungsgewohnheiten durchziehen. Das Buch ist sehr leserfreundlich aufgemacht und vom Druck her ein kleines Kunstwerk. Wer es sich kauft und sich die Mühe macht, es gründlich zu lesen, wird reichlich belohnt werden. Ich mache hier übrigens keine Verlagswerbung, sondern schreibe dies aus meiner tiefsten Überzeugung heraus.
Hier folgt eine kleine Kostprobe aus dem Schlusskapitel:
„Worin unterscheiden sich Glaube und Wissen? Nun, ich glaube jemandem oder etwas kraft der Autorität dieser Person oder Sache. Ich weiß etwas, wenn ich es selbst ausprobiert habe... Wenn ich den Worten eines anderen glaube, dann ist es nur eine Philosophie, eine Abstraktion; und in der Evolution ist es nun zwingend notwendig, Glauben in Wissen oder Erfahrung oder Weisheit zu verwandeln. Wissen in selbst erfahrene Weisheit zu verwandeln ist die große Reise spiritueller Entwicklung... Wir haben dieses erstaunliche Gehirn – die komplexeste Struktur im bekannten Universum –, das sich neu verschalten kann und das auch tut, um das, was immer Sie erleben möchten, ständig zu erweitern. Als Reaktion auf diese neue Erfahrung verschaltet sich das Gehirn neu – unter Ihrer Kontrolle. Dann ist da noch Ihr Körper: sich selbst heilend, sich selbst erneuernd und, lassen Sie uns der Tatsache ins Gesicht sehen, einfach wunderschön. Und der Geist, der die winzigsten Ecken von Raum und Zeit durchsuchen, dann riesig werden und über den Urknall nachdenken kann, und darüber hinaus. Und dann im Inneren. Bewusstsein erforscht Bewusstsein und kommt auf so verrückte Ideen wie: Die Welt ist im wesentlichen leer; alles, was wir wahrnehmen, ist Maya – Illusion – und wir sind auf der tiefsten Ebene alle miteinander verbunden – wir sind eins. Die Erforscher des Unsichtbaren, die Erleuchteten, sagen das schon seit Jahrtausenden und siehe da, aus den winzigsten Ecken von Raum und Zeit, aus den Untersuchungen zur Gehirnfunktion, schallt die Botschaft: „Ja, so ist es.“ “
Die
Suche nach dem Glück (2007)
Kürzlich las ich den Bestseller „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ von Francois Lelord an einem Nachmittag durch. Es lohnt sich, öfter mal wieder in dieses amüsante und zugleich lehrreiche Büchlein hineinzuschauen, das sich auch gut zum Verschenken eignet. Als Taschenbuch kostet es nur 8,50 Euro. Das Buch handelt von einem jungen Psychiater, der es versteht, den Menschen mit echtem Interesse zuzuhören. Da es ihm jedoch nicht gelingen will, seine Klienten glücklich zu machen, unternimmt er eine Weltreise, um dem Geheimnis des Glücks auf die Spur zu kommen. Sie führt ihn unter anderem nach China, wo er einem weisen alten Meister begegnet. Er besucht auch einen berühmten Professor für Glücksforschung und trifft im Laufe der Geschichte noch viele andere Personen. Aus seinen Erlebnissen leitet er 23 Lektionen des Glücks ab, die sich zu 5 Kategorien zusammenfassen lassen. Als er zurückkehrt nach Hause, hat er ein Stück Lebensweisheit mitgebracht.
Selbstverantwortung
und Schöpferkraft (2006)
Selbstverantwortung für unser Leben zu übernehmen, nicht nur für das, was wir selber denken, sagen und tun, sondern auch für das, was uns scheinbar zufällig zustößt (!!!), schafft die Möglichkeit etwas zu verändern. Wir können die Opferrolle verlassen, nach der immer die Anderen Schuld an allem sind. Folgende Übung hilft uns dabei, unsere schöpferische Kraft stärker für unser Leben zu nutzen. Sie stammt von Neale Donald Walsch, und wir haben sie für unseren Silvesterkurs leicht abgewandelt. Schreibe Antworten zu folgenden drei Fragen auf.
1. Was möchte ich gern verändern? (3-5 Punkte)
2. Was habe ich getan, um das zu erschaffen, was ich nun verändern möchte?
3. Wie würde es aussehen, wenn ich das neu erschaffen habe, was ich jetzt gern verändern möchte?
Hierzu möchte ich euch auf den Offenen Brief von Dr. Peter Wolfrum verweisen, der mir in vielem aus der Seele spricht. Er ist überschrieben mit: „Taijiquan – Umweltbewusstsein – gewaltloser Widerstand“ und stellt das Üben von Tai Chi in einen größeren Zusammenhang. >>> www.dalue.de/kurse/index6.html
„Wer bin ich? ... Das ist die Frage, die das Leben stellt .... Schauen Sie sich drei Dinge an, die Sie heute getan, gesagt oder gedacht haben. Fragen Sie sich: Ist es das, wer ich wirklich bin? Ist es das, wer ich zu sein wähle? ... Bald werden Sie feststellen, dass Sie sich diese Frage sogar inmitten dessen, was Sie denken, sagen oder tun, stellen. ... Und Sie werden die Frage durch Ihr jeweiliges Verhalten beantworten, das Sie dann an den Tag legen. ... An diesem Punkt werden Sie Meisterschaft erlangt haben. ... Sie werden sich selbst, wenn auch nur kurz, als der Schöpfer oder die Schöpferin Ihrer eigenen Erfahrung erkannt haben. ... Und was Sie tun, wird die Welt verändern.“ (aus: Fragen und Antworten zu „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch (Goldmann TB)
Soweit ein kurzer Auszug aus dem Schlusskapitel dieses Buches, der vielleicht Lust auf mehr macht. Beate und ich, wir haben all die Bücher von N.D. Walsch (u.a. „Gespräche, Freundschaft und Gemeinschaft mit Gott“) gelesen. Sie eröffneten mir eine ganz neue spirituelle Perspektive, ein ganz anderes Verständnis von Religiosität, als ich es in meiner Jugend von Schule und Kirche vermittelt bekam. Hier finde ich wieder Anschluss an etwas, das ich jahrzehntelang abgelehnt habe.
Daneben gehören die Romane von James Redfield („Die Prophezeiungen von Celestine“ u.a.) und die von Lee Carroll gechannelten Botschaften von Kryon zu den Büchern, die mich in den letzten Jahren am stärksten inspiriert haben. In den Jahren 1998 und 1999 haben wir an der Marburger VHS zwei Kurse durchgeführt mit dem Titel „Von neuen Ideen zu neuen Erfahrungen mit Hilfe der ‚Erkenntnisse von Celestine’ – Reflexion, Körperübungen, Meditation“.
Kürzlich erhielt ich von einem guten alten Freund von mir zwei Bücher geschenkt, die es in sich hatten. Schon während des Lesens musste ich öfter unterbrechen, um gleich mit der Arbeit anzufangen. Diese Bücher sind mir sozusagen in die Glieder gefahren und direkt in Aktion übergegangen. Das Ergebnis ist eine noch viel angenehmere Wohnumgebung, als sie es ohnehin schon war, und der schrittweise Prozess, meinen Körper noch gesünder werden zu lassen als zuvor.
Jetzt seid Ihr sicher gespannt auf die Titel:
Ø „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston (Rowohlt TB)
Ø „Jungbrunnen Entsäuerung“ von Kurt Tepperwein (Goldmann TB)
Beim Tai Chi und Qi Gong geht es ja auch um Harmonie und Balance. Ich habe gespürt, wie sich mein Wohlbefinden steigerte mit jeder Wohnungsecke, die wir aufgeräumt, harmonisiert und verschönert haben. Ähnliches gilt für unseren Körper: Sind Säuren und Basen nicht in Balance, fühlen wir uns nicht wohl und produzieren allmählich gesundheitliche Probleme, denen leicht beizukommen wäre, wenn wir rechtszeitig etwas tun. Ich sage immer zu meinen Kursteilnehmern, dass Qi Gong sehr gut ist für ihre Gesundheit, aber man sollte sich auch ansonsten entsprechend verhalten. Täglich 15 Minuten Qigong und dann 15 Stunden weiter Stress wie bisher, das ist sicher nicht der rechte Weg.
Da ich keiner Kirche angehöre und infolgedessen auch keine Kirchensteuer zahlen muss, habe ich eine schöne Alternative für mich gefunden. Ich spende einige Prozent vom Verdienst aus meinen Kursen und gebe öfter Benefizkurse zugunsten von gemeinnützigen Organisationen. Warum sollen nur bekannte Musiker Benefizkonzerte geben! Das gibt mir selber ein gutes Gefühl und es bringt einen Nutzen für andere. Wenn ich Kursteilnehmer/-innen einbeziehe, ist es auch für sie sehr schön. Denn was wir von Herzen geben, kommt hundertfach zu uns zurück. Vielleicht in einer anderen Form, nicht als Dollars oder Euros, sondern als etwas Ideelles, das man nicht kaufen kann.
Bei den Hilfsorganisationen ist es wie sonst auch oft im Leben: Je größer sie sind, desto mehr verbrauchen sie für sich selbst. Deswegen ist es gut, einen persönlichen Kontakt zu haben. Wen ich bedenkenlos empfehlen kann, ist die Deutsche Tibethilfe e.V., die seit über 40 Jahren existiert. Bis 2009 wurde sie von der bald 90-jährigen Frau Wäger geleitet, die viele Jahre lang mit dem Rucksack die tibetischen Flüchtlingssiedlungen in Indien und Nepal bereist hat. Bei den tibetischen Flüchtlingen gilt sie als eine Art Schutzengel, nicht nur deswegen, weil sie mit dem Dalai Lama gut befreundet ist. >>> www.deutschetibethilfe.de
Eine andere Hilfsorganisation, die ich schon lange gut kenne, unterstützt zahlreiche Kleinprojekte in Indien und das Geld erreicht wirklich die Ärmsten der Armen. Inspektionsreisen werden grundsätzlich aus eigener Tasche bezahlt Außerdem machen sie gute Aufklärungsarbeit über indische Kultur in Deutschland. Die Leitungsarbeit liegt seit über 20 Jahren fast ganz in den Händen einiger engagierter Frauen. Ihre Begründerin Elisabeth Kreuz kenn ich seit über 20 Jahren persönlich. Wer mehr wissen will, sollte mal ihre Webseite besuchen: >>> www.indienhilfe-herrsching.de
Vom Erlös aus meinen Qigong-Augenseminaren spende ich regelmäßig etwas an die Christoffel-Blindenmission, die Blinden und anderen Behinderten in den ärmsten Ländern effektiv hilft: >>> www.christoffel-blindenmission.de – Schließlich möchte ich hier auch noch auf die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ aufmerksam machen, die seit über 30 Jahren eine sehr engagierte Menschenrechtsarbeit in vielen Teilen unserer Erde leistet. Näheres dazu findet ihr unter: >>> www.gfbv.de
Passend zu Tai Chi, Qi Gong und Yoga galt auch als Geograph mein Hauptinteresse immer Asien, vielleicht ähnlich wie bei vielen Lesern dieser Webseite. Natürlich findet man auch hierzulande viele Möglichkeiten, sinnvoll Geld zu spenden. Meine Auswahl ist daher sehr subjektiv. Vielleicht wollt ihr lieber ein inspirierendes Seminarzentrum hier bei uns unterstützen oder etwas für die Umwelt tun. Tut es, wenn es für euch stimmt!
„Du erlebst, was du denkst – du ziehst an, was du fühlst – und du wirst zu dem, was du dir vorstellst.“ – So lautet eine alte Weisheit und ein Kernsatz aus allen Formen von mentalem Training. Wenn wir dies beherzigen, ist die Welt kein unberechenbarer und gefährlicher Ort mehr, der uns ständig mit neuen unliebsamen Überraschungen konfrontiert. Vielmehr können wir selber sehr viel dazu beitragen, all das zu realisieren, was uns wirklich wichtig ist im Leben. Dann lohnt es sich auch, Wünsche zu verfolgen, Visionen zu entwickeln und Ziele zu erreichen. Erich Fromm sagte: „Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“
Beim Tai Chi und Qi Gong sprechen wir oft vom regelmäßigen Üben, das notwendig ist, um sich weiter zu entwickeln. Das gilt auch für unsere Denkstrukturen und unser alltägliches Handeln. Unser Unterbewusstsein tendiert dazu, alles zu realisieren, womit wir es jahraus und jahrein gefüttert haben. Darum sollte es regelmäßig durch eine meditative Praxis gereinigt werden. Wenn wir begreifen, dass wir unsere Lebenserfahrungen selbst verursachen und gestalten, kommen wir mehr und mehr in Einklang mit uns selbst und brauchen nicht mehr zu kämpfen, dass alles besser wird. Dadurch erhöht sich unsere physische und psychische Energie erheblich.
Tai Chi – so heißt es - gibt uns die Weichheit eines Babys,
die Kraft eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen. Von diesen Weisheit
zeugt auch das sog. „Gelassenheitsgebet“, das F.C. Oetinger zugeschrieben wird,
einem süddeutschen Theologen aus dem 18. Jahrhundert, dessen Urheberschaft aber
umstritten ist. Es lautet: „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und
die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
In letzter Zeit habe ich häufiger Informationen darüber erhalten, dass die moderne Wissenschaft, insbesondere die Physiker, die grundlegenden Theorien der alten Meister des Daoismus, Buddhismus und anderer spiritueller Schulen mehr und mehr bestätigen. So wurden z.B. weit außerhalb unserer irdischen Atmosphäre winzige Partikel gefunden, was die Annahme stützt, dass überall im Universum Qi existiert. Ein absoluter Renner in einem Sektor des Buchmarkts ist zur Zeit das Buch „Vernetzte Intelligenz“ von G. Fosar und F. Bludorf, das im Omega-Verlag erschienen ist, der noch andere interessante Bücher veröffentlicht hat. >>> www.omega-verlag.de
Darauf aufmerksam wurde ich über die Webseite der Erfolgsautorin Bärbel Mohr („Bestellungen beim Universum“), die eine sehr informative Online-Zeitschrift auf ihrer Webseite bereithält. Was den freien Austausch von Informationen anbelangt, finde ich ihre Initiative geradezu vorbildlich. Da lohnt es sich immer mal reinzuschauen. >>> www.baerbelmohr.de