Meine Kursinhalte und meine Lehrer

Ich gebe Einstiegs-, Wiederholungs- und Vertiefungskurse zu verschiedenen Übungssystemen. Die fortlaufenden Kurse und die Wochenendseminare finden in Marburg/Lahn statt, überwiegend im Rahmen der VHS Marburg. Längere Block- und Urlaubsseminare gibt es auch überregional. Auf Anfrage übernehme ich auch Fortbildungen bei anderen Institutionen der Erwachsenenbildung, medizinischen Einrichtungen und Sportvereinen. Das praktische Üben ist immer mit Theorie und Erfahrungsaustausch verbunden.

 

Meine Kursteilnehmer/-innen können erfahrungsgemäß schon nach relativ kurzer Zeit einfache Übungen selbständig praktizieren. Je nachdem wie tief sie einsteigen möchten, reichen gegebenenfalls schon wenige Wochen, um ein Basis-Übungsprogramm zu erlernen, das ihnen künftig immer zur Verfügung stehen wird. Für eine nachhaltige Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlergehen ist es jedoch erforderlich, das Üben erfolgreich in den Alltag zu integrieren und am besten niemals mehr damit aufzuhören. Im Folgenden finden sich genauere Informationen über die Formen und Übungswege, die ich anbiete. Sie stammen von unterschiedlichen Schulen und Lehrern, bei denen ich selbst gelernt habe.

 

 

·       Tai Chi:  für Anfänger --- Grundelemente und Basistechniken, Taichi-Kurzformen (z.B. 5 Elemente), einfache Partnerübungen, Peking-Form (24er Form);  für Fortgeschrittene --- Langer Yang-Stil (85er Form), Chen-Stil (2 Formen), Liu He Ba Fa (chinesisches „Wasserboxen“), 42er Wettkampfform, Partnerübungen („Push Hands“) sowie Waffen-Formen (mit Langstock, Schwert, Säbel und Fächer)

 

·       Qi Gong:  Stilles Qigong (Jinggong), Chan Mi Gong, Nei Yang Gong, Hui Chun Gong, Spiel der 5 Tiere, 15 Ausdrucksformen des Taiji-Qigong, 8 Brokat-Übungen, Wildgans Qigong, 6-Laute-Übung, Fan Teng Gong, Duft-Qigong, Läuterung der 3  Dantian,  Energiekreisläufe, Augen-Qigong, einfache Selbstmassagen und Entspannungsübungen

·       Kundalini Yoga:  eine Kombination aus dynamischen und ruhigen Körperübungen, Atemtechniken, Aktivierung der Chakren, Mantras, Mudras, Tiefentspannung und Meditation

 

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Tai Chi (Taijiquan)

 

·       Grundelemente und Basistechniken des Tai Chi wie Lockerungs-, Koordinations- und Verwurzelungsübungen, Sinken und Aufrichten, Yin und Yang in der Bewegung, die 5-Elemente-Übung, der neunfache Morgengruß und andere Kurzformen. Ich erlernte sie teils bei Dr. Klaus Moegling (1988-1990), teils später bei anderen Lehrern im In- und Ausland.

·       Die 24er Peking-Form, die ich schon 1983/84 bei Gabriele Franzen in Berlin geübt habe, gehört zur Grundausbildung in Tai Chi und kann in zwei aufeinander folgenden Kursen gut erlernt werden. Sie wird ergänzt durch einfache Push-Hands-Übungen.

·       Die 85er Form des Yang-Stils habe ich zunächst 1986/87 bei Peter Yang und Schülern von ihm kennengelernt. Seit 1993 unterrichte ich sie in der offiziellen Version nach Yang Cheng-Fu, dem Enkel der Yang-Familie, ab 2001 mit kleinen Varianten durch Meister Yang Zhenhe. Der Einstieg ist nur für Interessenten mit vorheriger Taichi-Praxis sinnvoll.

·       Die 42er Wettkampfform, die in China 1990 neu eingeführt wurde, enthält Elemente aus verschiedenen Taichi-Stilen (Yang, Chen, Wu und Sun). Ich habe sie 2004 von der chinesischen Meisterin Jian Guiyan erlernt.

·       Tai Chi mit dem Langstock habe ich 1992 bei Sui Qingbo gelernt und später bei seinem Lehrer, Großmeister Zhan Wanfu, vertieft. Zum Erlernen benötigt man 30-40 Kursstunden, die in 2-3 Kursen oder einer Intensivwoche absolviert werden können. Zusätzlich unterrichte ich auch eine kürzere 24er Stockform von meinem Kollegen Martin Neumann, die sich an die bekannte Pekingform anlehnt, sowie eine etwas dynamischere Stock-Partnerform.

·       Tai Chi Schwert:  Hier biete ich wahlweise die einfachere 32er Form aus dem Yang-Stil und die 42er Wettkampfform an, ergänzt durch einfache Partnerübungen. Meine Hauptlehrer für das Schwert waren Dr. Klaus Moegling (1993), Meister He Linlin (1994) und Meisterin Jian Guiyan (1995 und 2002). Die Zeit zum Erlernen beträgt 30-40 Kursstunden.

·       Tai Chi Säbel: Die kurze Säbelform aus dem Yang-Stil ist etwas kraftvoller und dynamischer als die Schwertformen. Sie hat nur 13 Figuren und kann von Fortgeschrittenen in einem einzigen Kurs (20 Stunden) erlernt werden. Auch sie habe ich von der Meisterin Jian Guiyan erlernt.

·       Die Regenbogenfächer-Form gehört eigentlich zum Wushu, kann jedoch, langsam ausgeführt, auch als Taichi-Form bezeichnet werden. Sie wird hauptsächlich von Beate bei unseren einwöchigen Blockkursen unterrichtet. Wir haben sie 1996 von Meisterin Jian Guiyan erlernt und 2003 noch einmal von ihr korrigieren lassen.

·       Push Hands: (chin. Tui Shou) Wir trainieren sowohl Partnerformen als auch freies Push Hands. Ebenso gehören Anwendungen zu zweit von Figuren aus den Soloformen zur Übungspraxis, wodurch sich das Verständnis der Bewegungen verbessert. Bei dem holländischen Lehrer Epi van de Pool habe ich einige Vertiefungskurse besucht.

·       Liu He Ba Fa gehört zu meinen absoluten Lieblingsformen. Ich habe es 1994 in China von den beiden Großmeistern Zhan Wanfu († 2012) und He Linlin († 2004) gelernt, die beide ganz außergewöhnliche Kampfkünstler waren. Die Bewegungen sind weicher als im Yang-Stil, enthalten aber auch Kraftentladungen (Fa Jin) wie im Chen-Stil. 2004/05 und 2009/10 führten wir bei uns in Marburg Intensiv-Kurse über zweimal 5 Tage durch.

·       Chen-Stil praktiziere ich seit 1999, und zwar die alte 75er Form und die sog. Kanonenschlag-Form (Pao Chui) nach dem berühmten chinesischen Meister Chen Fake, die ich beide von meinem persönlichen Lehrer Huang Jianghe erlernte. Während unserer Sommerakademien habe ich zweimal den Anfang unterrichtet, sonst übe ich sie mehr für mich allein.

 

 

 

Beschreibung: helinlin

 

He Linlin in Laoshan 1994

 

Beschreibung: jian-guiyan-05

 

Jian Guiyan 2004

 

 

Beschreibung: stadtfest

 

mit Huang Jianghe

beim Marburger Stadtfest 2001

 

Beschreibung: tom+zhang-wf

 

Stockform mit Zhan Wanfu 1997

 

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Qi Gong

 

·       In Anfängergruppen zeige ich eine Reihe von kürzeren einfachen Übungen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen und einen Einstieg in komplexere Übungssysteme bilden.

·       Das Spiel der 5 Tiere ist eine 1800 Jahre alte Übung, bei der die Bewegungen, Ausdrucksweisen und Charakterelemente von Bär, Kranich, Tiger, Hirsch und Affen in ihrer Essenz trainiert werden. Mein Lehrer Prof. Jiao Guorui († 1997) galt in China als wichtiger Vertreter dieser Richtung des Qigong in Bewegung (Donggong). Wir unterrichten es meist als Kompaktkurs im Sommer.

·       Die 15 Ausdrucksformen des Taiji-Qigong und die 8 Brokat-Übungen im Stehen gehören ebenfalls zu seinem Lehrsystem Qigong Yangsheng und bilden eine gute Ergänzung zum Taichi-Training.

·       Die Brokat-Übungen im Sitzen, die Pfahl-Übungen und die 6-Laute-Methode gehören zu den Übungen in Ruhe (Jinggong), die ich Anfang der 90er Jahre von Prof. Jiao Guorui erlernte.    
>>> Infos zu seinem Lehrsystem unter: www.qigong-yangsheng.de

·       Wildgans-Qigong (Dayan Qigong) ist eine Übung mit vielen schönen Bewegungen einer Wildgans, die ich 1992 von einem chinesischen Bekannten in Marburg erlernte. Ich habe sie viele Jahre lang morgens im alten Botanischen Garten von Marburg (vhs-Kurs „Tai Chi im Park“) sowie bei unserer Sommerakademie unterrichtet.

·       Das Stille Qigong (Jinggong) nach Großmeister Zhi-Chang Li, dessen Schüler ich seit 1995 bin, umfasst eine große Menge von Übungen, die überwiegend im Sitzen und mit Hilfe der Vorstellungskraft ausgeführt werden, darunter Übungen zum Eintreten in einen tiefen Ruhezustand, zur Atemregulierung, zur Kultivierung des Geistes und zur Pflege des Qi.    
>>> Infos zu Meister Li finden sich unter: www.qigong-zentrum-muc.de

·       Chan Mi Gong ist eine Richtung des buddhistischen Qigong, bei der Bewegungen der Wirbelsäule, Aufnahme und Abgabe von Qi und Ruheübungen kombiniert werden. Ich lernte es 1997 bei den beiden Großmeistern Zhi-Chang Li und Liu Hanwen († 2004) kennen.    
>>> Nähere Infos dazu unter: www.chanmi-qigong.de

·       Läuterung der 3 Dantian (San Dan Tiao Qigong) ist eine einfache Übungsreihe im Stehen mit wechselnden Handpositionen, die ich 1998 bei der Meisterin Gu Shumei in China erlernte. Sie ist in meinem Buch „Qigong für Anfänger“ detailliert beschrieben.

·       Fan Teng Gong kann man in Deutschland bei Prof. Guo Bingsen erlernen, dem ich 1999 begegnete. Es ist ein klar strukturiertes Übungssystem, vor allem bekannt wegen seiner starken Wirkung gegen chronische Erkrankungen und in China zur Krebstherapie empfohlen.    
>>> Infos dazu unter: www.qigong-daoyuan.de

·       Duft-Qigong wird erst seit 1989 in China öffentlich unterrichtet und ist dort sehr populär. Im Gegensatz zu anderen Qigong-Methoden kann man sich beim Üben unterhalten und umherschauen, was mich erst skeptisch gemacht hat. Inzwischen habe ich die gute Wirksamkeit am eigenen Leib erfahren ebenso wie viele meiner Kursteilnehmer. Diese Übungsreihe ist vor allem bei Neueinsteigern beliebt.

·       Nei Yang Gong heißt „Innen nährendes Qigong“ und gehört zum medizinischen Qigong. Es besteht aus Übungen in Bewegung, in Ruhe sowie einigen Selbstmassage-Übungen. Während meiner China-Reise nach Beidaihe im Jahr 2005 erlernte ich es bei der offiziellen Repräsentantin, der Meisterin Liu Yafei, die zugleich Leiterin des dortigen Qigong-Ausbildungszentrums ist.   
>>>
Infos dazu unter: www.nei-yang-gong.de

·       Hui Chun Gong („Rückkehr des Frühlings“), auch bekannt als „Verjüngungsübungen der chinesischen Kaiser“, ist eine alte daoistische Methode, welche die Geschmeidigkeit des Körpers fördert, die Drüsentätigkeit anregt und das untere Dantian stärkt. Elemente wie der „Schwimmende Drache“, die ich schon 1999 von einem jungen chinesischen Meister in Indien gelernt habe, sind auch aus anderen Übungssystemen bekannt.­

·       Wu Ji Gong (spontane Tanzbewegungen) und Xiu Lian (Selbstkultivierung) sind zentrale Elemente aus dem Unterricht von Meister Chen Yong-Zhi aus Taiwan, dem Meisterschüler von Großmeister Li Zhi-Chang, dessen Seminare ich seit Anfang 2011 besuche. Seine Methoden haben sich vor für meine langjährigen Kursteilnehmer als wichtiger neuer Impuls erweisen.  
>>> Infos dazu unter: www.meister-chen.de

 

 

 

 

Beschreibung: tom+li-1997

 

mit Meister Zhi-Chang Li 1997 in München

 

Beschreibung: mastergu

 

mit Meisterin Gu Shumei

1998 in China

 

 

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Kundalini Yoga

 

 

Mit Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan († 2004), dem ich Anfang 1984 erstmalig begegnete, hatte ich kurz zuvor in Berlin begonnen, zeitgleich mit Tai Chi, und unterrichte es seit Mitte der 80er Jahre in Marburg. Es sprach mich wesentlich mehr an als die Übungen des Hatha Yoga, die ich schon in den 1970er Jahren praktiziert habe. Als ein Übungsweg aus dem indischen Kulturkreis weist es deutliche Unterschiede zu Tai Chi und Qi Gong auf, vor allem in der äußeren Form des Übens. Es gibt aber auch Parallelen, z.B. bei der Aktivierung der Energiezentren (Chakren) und der Entwicklung eines höheren Bewusstseins durch Meditation. Die Übungen umfassen dynamische und statische Körperübungen, ruhige und kraftvolle Atemtechniken, tiefe Entspannung im Liegen, Meditationen mit Mudras (Handpositionen) und Gesang von Mantras (Lautfolgen) sowie eine spezielle Musikbegleitung. Ziel ist es, die Lebensenergie (Kundalini) allmählich zu erwecken und Körper und Geist damit zu aktivieren.   
>>>  Weitere Informationen dazu unter: www.3ho.de 

 

 

 

Yogi Bhajan in Blois / Frankreich 1998

 

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