
Tipps und Links
Vernetzung und Synergie-Effekt sind heute häufiger zu
hörende Begriffe. Das heißt, wenn viele ihre Fähigkeiten in einem großen Pool
zusammenfließen lassen und ihn gemeinsam nutzen und kontrollieren, dann kommt
mehr dabei heraus, als wenn jeder für sich allein rumwurstelt. Ich finde es
gut, wenn man sich von allen Seiten informiert und auch mal bei anderen
Stilrichtungen mit Anerkennung reinschaut, was die so alles machen. Das
erweitert doch den Horizont, oder? Für die einzelnen Inhalte aller von mir
angegebenen Webseiten (auch auf den anderen Seiten meiner Homepage) übernehme
ich jedoch grundsätzlich keine Verantwortung und kann deshalb nicht haftbar
dafür gemacht werden. Dies sei hier ausdrücklich vermerkt, da es schon entsprechende
juristische Verfahren gab.
1. Tai-Chi-Tipps:
- Allen,
die an überregionalen Ereignissen Interesse haben, empfehle ich das „Taijiquan
& Qigong Journal“, eine sehr informative Fachzeitschrift, die es
seit dem Sommer 2000 gibt. Sie erscheint viermal im Jahr und enthält unter
anderem einen ausführlichen Kurskalender. Nähere Infos unter >>> www.tqj.de
- Wer Videos
oder Zubehör wie Schwerter, Stöcke usw. sucht, kann sich an >>> www.tao-academy.de wenden, wo es ein
reichhaltiges Angebot und didaktisch gut gemachte Lehrvideos gibt.
- China-Literatur
gibt es bei China Books Trading in Rödermark bei Frankfurt: Telefon 06074
/ 95 564. In Berlin gibt es einen
mit Literatur und Geräten sehr gut sortierten China-Laden – Kontakt unter:
Tel. 030 / 623 91 90.
- Tai-Chi-Musik
– gibt es so etwas eigentlich? Produktionen sowohl aus China als auch aus
dem Westen, die den Begriff „Tai Chi“ im Titel tragen, gibt es ja zur
Genüge. Aber nicht alles, was so heißt, ist automatisch gut. Wer Taijiquan
im traditionellen Sinne als Kampfkunst praktiziert, wird von Musik
womöglich weniger halten. Für meine Anfängergruppen erfüllt sie dagegen
einen wichtigen Zweck: Sie hilft den Menschen dabei, sich zu entspannen.
Lasse ich die Musik weg, fehlt ihnen etwas. Darum unterrichte ich gern mit
Musikbegleitung. Meine derzeitigen Favoriten sind: „Tee-Musik aus
China“, „Tai Chi“ von
Stephen North und „Tai Chi Qi Gong Idogo Music“ von Büdi Siebert,
teils chinesische und teils westliche Produktionen. Vielleicht mögt
ihr andere CD’s lieber als diese. Ich denke, da heißt es ausprobieren!
2.
Qi-Gong-Tipps:
- In
meinen Kursen werde ich immer wieder nach Literatur gefragt. Da das
Buchangebot in deutscher Sprache inzwischen
recht groß ist, fällt es schwer, eine Auswahl anzugeben, ohne jemandem zu nahe
zu treten. Natürlich ist dabei immer sehr wichtig, welche Übungen jemand
erlernt hat. Denn in China gibt es über 1000 Schulen, wie es heißt. Seit
August 2004 ist mein eigenes Buch auf dem Markt, das Übungen aus
verschiedenen Richtungen kombiniert und versucht, die Theorie des Qigong
auch für Anfänger gut verständlich zu machen. >>> Bücher
- Ansonsten
empfehle ich für meinen Unterricht vor allem die Bücher von Zhi-Chang Li
und Jiao Guorui, weil ich hauptsächlich Übungen unterrichte, die ich bei
ihnen gelernt habe. Meine Favoriten sind die beiden Bücher von Großmeister
Zhi-Chang Li: „Mit dem Herzen lächeln“ und „Setz dich hin
und tue nichts“. Das sind aber eher Bücher, um einen Einstieg in die
chinesische Lebensphilosophie zu bekommen. Wer mehr konkrete Übungsanleitungen
wünscht, sollte sich an die Bücher „Das Stille Qi Gong“ von Ulli
Olvedi oder „Qi-Gong im Alltag“ von Joachim Pongratz halten. Die
Bücher von Jiao Guorui aus dem ML-Verlag sind allesamt hervorragend
und empfehlenswert für Menschen, die wirklich damit arbeiten. Für
Neueinsteiger sind sie zu detailliert und zu teuer, um einen Einblick zu
erhalten. Zum Einstieg empfehlen
kann ich dagegen den Band „Qigong, Akupressur und Selbstmassage“
aus der VHS-Kursbuchreihe des Klett-Verlags.
Wer etwas über „Chan Mi Qi Gong“
erfahren möchte, dem empfehle ich das gleichnamige Buch von Monika C.
Jiang, erschienen im Haug-Verlag. Mit demselben Titel gibt es ein sehr
interessant zu lesendes Buch von Ursula Stummvoll, mit der ich 1998 an
einer Gruppenreise nach China teilnahm. Es ist ein eher persönlich
geprägter Bericht und gewährt Einblicke über das Qi Gong in China.
Schließlich möchte ich hier noch ein ganz Buch erwähnen, das über den
klassischen Ausbildungsweg eines daoistischen Meisters im traditionellen
China berichtet und den Titel trägt: „Der Taoist von Huashan“ von
Deng Ming-Dao (Ansata Verlag).
- „Kann
ich Musik zum Üben nehmen und wenn ja welche?“, werde ich immer
wieder gefragt. Ich benutze ab und zu Musik in meinem Qigong-Unterricht,
vor allem zu Übungen in Bewegung, z.B. die sehr ruhige und gleichmäßige
von der CD „Feng Shui“ von David
Sun. Für einige Übungen wie z.B. die Schüttelübung benutze ich spezielle
chinesische Aufnahmen. Wer gern mit der seiner eigenen Meditations-Musik
übt, die förderlich wirkt, um in den Qigong-Zustand zu gelangen, möge dies
tun. Interessant sind in diesem Zusammenhang Forschungsergebnisse über
Barock-Musik, die in die Technik des „Superlearning“ eingegangen
sind. Da man in China Qi Gong auch zur Steigerung der Gedächtnisleistung
einsetzt, warum also nicht mit passender Musik üben!
- Hinweise
und Links zu einigen Qi-Gong-Gesellschaften und Schulen, die mir gut
bekannt sind, findet ihr unter
>>> Kursinhalte
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